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Westfälische Nachrichten 17.01.2010

BBC kanzelt Spitzenreiter ab

„Den Ball geb ich nicht her“, deutet die Haltung von Jens Wibbelt an. Warendorfs Nummer 10 war der Mann des Tages, denn er markierte gleich 25 Punkte beim Sieg über Spitzenreiter Oldenburg.Foto: (Schwackenberg)

Warendorf - Ein perfekter Einstieg in das neue Jahr gelang den Rollstuhlbasketballern aus Warendorf. Im ersten Pflichtspiel 2010 kam mit dem Tabellenführer Oldenburg/Sünteltal gleich ein richtig schwerer Brocken auf den BBC zu, außerdem fielen Jan-Marc Matthias und Andre Heseker aus. Eigentlich keine gute Voraussetzungen. Doch der BBC legte eine überragende Partie hin, lag nie zurück und besiegte die Gäste mit 60:50 (25:22). „Heute früh hätte ich nicht im Traum daran gedacht, dass wir dieses Spiel gewinnen können“, freute sich ein rundum zufriedener Dietmar Fedde. Die Gäste aus Niedersachsen hatten sich das Spiel beim BBC wohl etwas leichter vorgestellt. Schon nach weniger als drei Minuten nahmen sie die erste Auszeit, denn da lagen sie bereits mit 2:8 hinten. Im ersten Viertel achteten beide Teams verstärkt auf die Defensive, in den letzten vier Minuten - Warendorf führte mit 10:8 - wurde kein einziger Korb mehr geworfen.

Im folgenden Viertel sah es zunächst so aus, als kämen die Gäste immer besser in Fahrt. Sie glichen beim 16:16 aus, doch es sollte der einzige Gleichstand während der gesamten 40 Minuten bleiben. In der zweiten Halbzeit legten die Emsstädter sogar noch einmal zu. Sie bauten ihren Vorsprung zwischenzeitlich auf acht Punkte aus, und als Oldenburg wieder etwas aufholte, fanden sie immer die richtige Antwort. Zum Beispiel als Marcel Fedde in der letzten Sekunde des Viertels einen Dreier warf und damit die Gäste auf Distanz hielt (38:32).

„Zwischendurch hab ich gedacht, jetzt drehen die Oldenburger das Spiel doch noch rum“, gab Spielertrainer Dietmar Fedde hinterher schmunzelnd zu. Doch damit lag er falsch. Auch im letzten Viertel ließ sich der BBC nicht aus der Ruhe bringen und baute den Vorsprung noch weiter aus. Angeführt von einem überragenden Jens Wibbelt ließen die Gastgeber Oldenburg keine Chance mehr. „Das war kämpferisch und auch von der Trefferquote her ein super Spiel von uns. Wir haben gezeigt, was wir können“, so Fedde weiter. „Das war der erste Schritt, oben noch einmal anzugreifen. Nächste Woche in Essen wünsche ich mir eine ähnliche Leistung.“

BBC: Wibbelt (25), Wietel (15), Heichel (7), Weber (6), Marcel Fedde (5), Langner (2), Dietmar Fedde.

VON JOHANNES SCHRÄDER

 

 

Westfälische Nachrichten 07.12.2009

Gutes Spiel nach mäßigem Start

Warendorf - „Wir sind etwas schwer ins Spiel gekommen, haben uns dann aber gesteigert“, freute sich Dietmar Fedde, Trainer der Warendorfer Rollstuhlbasketballer, nach dem deutlichen 88:68 (37:25)-Sieg als Gast der RSG Langenhagen. Im ersten Viertel gestaltete der noch punktlose Tabellenletzte die Zweitliga-Partie ausgeglichen, was vor allem durch eine schwache Warendorfer Wurfquote zustande kam. „Das war zunächst ein Rückfall in die Spiele zu Beginn der Saison“, ärgerte sich Fedde. Doch dann steigerte sich der BBC, wurde immer besser, zog bis zur Halbzeit auf 37:25 davon und knüpfte an die starke Vorstellung gegen Berlin an. Auch nach der Halbzeit hatten die Emsstädter die Partie problemlos im Griff, so dass Fedde im letzten Viertel die Möglichkeit hatte, munter durchzuwechseln und alle Spieler zum Einsatz kommen zu lassen. „Wenn man so deutlich führt, kann man sich das erlauben, auch ich habe kurz gespielt.“ Der Trainer lobte seine Mannschaft für die gezeigte Leistung: „Das Ergebnis ist absolut zufriedenstellend. Abgesehen vom ersten Viertel waren wir das bessere Team.“ Mit 26 Punkten wurde diesmal Andreas Wietel bester BBC-Werfer, allerdings spielte Jens Wibbelt auch nur drei Viertel. „Jetzt haben wir glücklicherweise nächste Woche spielfrei, in zwei Wochen wollen wir dann in Köln an die guten Leistungen wieder anknüpfen“, so Fedde weiter. BBC: Wietel (26), Wibbelt (23), Weber (12), Matthias (10), Heichel (8), M.Fedde (7), Langner (2), Dietmar und Dennis Fedde.

VON JOHANNES SCHRÄDER

 

 

Westfälische Nachrichten 29.11.2009

Zurück zur Normalform

Ragte gegen Berlin mit 28 Punkten aus einem starken BBC-Team heraus: Jens Wibbelt.Foto: (Schwackenberg)

Warendorf - „Wir haben endlich wieder zu unserer Normalform gefunden, das war ein super Spiel“, jubelte Dietmar Fedde nach dem überragenden 68:32 (34:18) der BBC-Rollstuhlbasketballer über Alba Berlin. „Das war eine überragende Mannschaftsleistung, kein Spieler ist abgefallen. Wir sind bestens zufrieden mit dem Spiel.“

Von der ersten Minute an zeigten die Warendorfer eine überragende Leistung und ließen die Gäste aus der Hauptstadt gar nicht erst ins Spiel kommen. Alles lief perfekt, über 6:0 und 17:4 setzten sich die Gastgeber früh ab und führten schon nach zehn Minuten mit 21:8. An einem BBC-Sieg zweifelte bereits zu diesem Zeitpunkt wohl kein Zuschauer mehr angesichts einer so dominanten Leistung im ersten Viertel. Die zweiten zehn Minuten ließen die Warendorfer ruhiger angehen, bauten den Vorsprung nur um drei Punkte aus, hatten das Spiel aber im Griff. Schon zur Halbzeit verzeichneten sie mehr Punkte als es Berlin im gesamten Spiel schaffen sollte. Und dann kam das dritte Viertel, eines der besten seit langem. Die Emsstädter drehten noch einmal richtig auf, vor allem in Person von Jens Wibbelt. 22:2 gewannen sie den Durchgang, die Hauptstädter gingen total unter. „Das war schon herausragend von Jens, aber auch nur auf Grund der tollen Teamleistung möglich - er hat viele tolle Pässe bekommen“, lobte Fedde.

Dass der BBC am Ende nicht noch höher gewann, lag nur daran, dass im letzten Viertel auch Spieler aus der zweiten Reihe randurften, Wibbelt blieb komplett draußen. „Natürlich kann man den Gegner auch demütigen, aber das ist nicht mein Ding“, so der Coach, der sich besonders darüber freute, dass sein Team in jeder Formation gut spielte. Die letzten zehn Minuten gestalteten sich recht ausgeglichen (12:12), der Sieger stand schon lange fest. Fedde fand nur positive Worte für seine Mannschaft: „Es waren zum Teil super Kombinationen dabei, und auch die Trefferquote hat endlich gestimmt. Auf diesem Level wollen wir jetzt weiterspielen.“ BBC: Wibbelt (28), Wietel (16), M. Fedde (8), Weber (7), Heichel (6), Matthias (3), De. Fedde, Langner.

VON JOHANNES SCHRÄDER

 

 

Westfälische Nachrichten 27.11.2009

BBC steht unter Druck

Warendorfs Spielertrainer Andreas Wietel auf dem Weg zum gegnerischen Korb. Der BBC will das Heimspiel gegen Alba Berlin unbedingt gewinnen, um den Anschluss an die Spitze der 2. Liga nicht vollends zu verlieren.Foto: Schwackenberg)

Warendorf - Um 15 Uhr empfängt am Samstag im dritten Heimspiel der laufenden Zweitliga-Saison der BBC Warendorf in der Sportschule der Bundeswehr den Bundesliga-Absteiger Alba Berlin. „Nach der knappen Niederlage am letzten Samstag gegen die Hot Rolling Bears aus Essen muss zwingend ein Erfolg gegen die Mannschaft aus Berlin her“, macht Dietmar Fedde deutlich, der gegen Berlin coachen wird und dabei auf An­dre Heseker verzichten muss. Mit dabei, wenn auch ohne Training, ist Dennis Fedde. Er könnte zumindest mit einigen Dreiern für Punkte sorgen. In der laufenden Spielzeit hapert es beim BBC Warendorf besonders am erfolgreichen Abschluss.

Dietmar Fedde hofft, dass seine Mannschaft die Lockerheit wieder findet. Die sei nötig, um dann auch erfolgreich abschließen zu können. An den Spielern würde es trotz teilweise mangelnder Trainingsbeteiligung aufgrund von Ausbildung und Beruf nicht liegen: „Wir haben eine schlagkräftige Truppe. Deshalb werden wir auch alles dransetzen, um gegen Alba Berlin zu gewinnen“, so Fedde. Unklar ist, warum der Bundesliga-Absteiger nach seiner einjährigen Erstklassigkeit so schwer in Tritt kommt. Fedde wusste zu berichten, dass sich der wurfstarke Jan-Bruno Rittner die Hand gebrochen hat und nicht dabei sei. Einzelne Spieler hätte nach dem Abstieg die Berliner verlassen. In der laufenden Saison hat Alba inzwischen schon fünf Spieler aus der Reserve mitmachen lassen müssen, da Personal fehlte. Auch BBC-Macher Dietmar Fedde hätte natürlich überhaupt nichts dagegen, wenn die Truppe aus der Hauptstadt nicht in Bestbesetzung antreten würde. Der Zugang in die Bundeswehrschule kann am Samstag nur über die Doktor-Rau-Allee erfolgen.

VON WERNER SZYBALSKI, STEINFURT

 

 

Westfälische Nachrichten 24.11.2009

BBC kommt nicht in Tritt

Jens Wibbelt war mit 24 Körben bester BBC-Akteur gegen Essen. Doch die reichten nicht zum Sieg. Jetzt finden sich die Warendorfer mit 2:6 Punkten in der unteren Tabellenhälfte der 2. Bundesliga wiederFoto: (Schwackenberg)

Warendorf - Das hatte sich Dietmar Fedde, der Macher beim BBC Warendorf, eigentlich ganz anders vorgestellt. Die heimischen Rollstuhlbasketballer wollten eigentlich auch in der laufenden Spielzeit um den Aufstieg in die erste Bundesliga mitspielen. Nach vier Spieltagen belegen sie mit 2:6 Punkten nur Rang fünf. Für Dietmar Fedde ist die aktuelle Situation kein Grund, den Kopf hängen zu lassen: „Wir kommen nicht in Tritt. Unser Manko ist die hohe Fehlerquote bei den Schüssen.“ Dies wiederum läge auch an der besonderen Situation im zwölften Jahr der Zweitklassigkeit der Warendorfer. Mehrere BBC-Spieler seien in diesem Jahr stark eingebunden, weshalb nur selten beim Training volles Haus sei. Dies wirke sich natürlich auch auf das Spiel aus, wobei die von Fedde explizit angeführte Schussschwäche der Übungsleiter nicht an der wechselnden Trainingsbeteiligung festmachen möchte: „Es ist eher eine Kopfsache.“ Deshalb sei vor Saisonbeginn auch das Ziel nicht ganz hoch gesteckt worden. Zwar will Dietmar Fedde noch immer Platz zwei oder drei erreichen, aber er macht unmissverständlich deutlich: „Ausbildung und Beruf gehen natürlich vor. Rollstuhlbasketball betreiben wir zum Spaß und in der Freizeit.“ Die drei folgenden Spiele der Hinrunde will Fedde aber unbedingt gewinnen. Einerseits, weil die Mannschaften hinter dem BBC Warendorf platziert sind, und andererseits, weil er sich dann noch Chancen auf Rang zwei oder drei ausrechnet.

VON WERNER SZYBALSKI, STEINFURT

 

24.11.2009

Warendorfer Saisonstart total verkorkst

Warendorf (C.H.). Was ist los mit den Warendorfer Rollstuhlbasketballern? Ambitioniert in die Saison gestartet, wollte der BBC eigentlich um den Titel in der 2. Bundesliga Nord mitspielen. Die ernüchternde Bilanz: Gerade mal ein Sieg gelang in den ersten vier Saisonspielen. Statt in der Spitzengruppe mitzumischen, müssen die heimischen Korbjäger den Blick nun erst einmal auf die unteren Tabellenregionen richten. Nur aufgrund des besseren Korbverhälnisses stehen die Emsstädter bei 2:6 Zählern noch nicht auf einem Abstiegsplatz. „Wir haben derzeit eine verheerende Trefferquote und uns ist die Effektivität verloren gegangen“, nennt Teammanager Dietmar Fedde die Gründe für den verkorksten Saisonstart. Bei gerade 44 Prozent liegt die Erfolgsquote. Viel zu wenig, um in der Ligaspitze mithalten zu können. „Das muss natürlich besser werden“, weiß Fedde. „Die Automatismen im Abschluss fehlen. Jeder denkt einfach viel zu viel nach, anstatt den Ball einfach in den Korb zu werfen.“ Eine Kopfsache scheint es also in erster Linie zu sein. „Die Lockerheit wiederfinden und die Dinger reinmachen“, will Fedde für die nötige mentale Entspannung durch Spaß an der Sache sorgen.

 

 

Westfälische Nachrichten 23.11.2009

BBC unterliegt heißen Bären

Essens Bären auf dem Weg zum nächsten Korb. Die Abwehrbemühungen der BBC-Akteure Andreas Wietel (lNr. 12) und Marcel Fedde (rechts) kommen zu spät. Der Gast siegte mit 67:59 in Warendorf Foto: (Schwackenberg)

Warendorf - Die Rollstuhlbasketballer des BBC Warendorf haben zwar erst vier Spiele in der aktuellen Saison absolviert - aber trotzdem hakt Coach Dietmar Fedde die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg ab. Denn am Samstag kassierten die Warendorfer mit dem 59:67 (27:35) gegen die Hot Rolling Bears aus Essen die dritte Niederlage und befinden sich mit einem Punkteverhältnis von 2:6 in der unteren Tabellenregion. „Dennoch bleibt das Ziel Platz zwei bis drei“, gibt sich Fedde kämpferisch - auch angesichts der kommenden Gegner (Berlin, Langenhagen, Köln, die seiner Meinung nach besiegt werden müssen. Zum Spiel: Beide Mannschaften brauchten erst eine zweiminütige Anlaufzeit, bevor der erste Korb erzielt wurde, die Führung erzielte Essen. In der Folge hielten die Bären die Emsstädter immer mit ein bis drei Punkten auf Distanz, nach zehn Minuten stand es 12:15 aus heimischer Sicht. In das folgende Viertel starteten zunächst die BBC-Rollis besser und gingen zum ersten Mal in Führung (16:15), die aber auch gleichzeitig die letzte gewesen sein sollte. Denn anschließend kamen die Essener, vor allem aufgrund der guten Wurfquote, immer besser in Fahrt. So setzten die Gäste sich mit acht Punkten ab (35:27). Auch in der zweiten Halbzeit stellten die Essener die überlegene Mannschaft, führten im dritten Viertel zwischenzeitlich mit 13 Punkten (49:36), nach dreißig Minuten stand es schließlich 52:41. „Wir haben viel zu viele einfache Dinger vergeben“, ärgerte sich Fedde. Zwar bemühten sich die Emsstädter, noch einmal an die heißen Bären heranzukommen, aber Spannung kam nicht mehr auf. Fedde suchte nach Erklärungen für die bittere Niederlage: „Essen ist ein Team, das mit uns auf Augenhöhe ist. Die Truppe hat richtig gute Spieler in ihren Reihen, auch gestandene Erstligaakteure. Heute hat die bessere Tagesform entschieden, wir haben nicht unsere Bestform erreicht.“ Allerdings sei auch die schwache Trainingsbeteiligung, beruflich oder schulisch bedingt, ein Manko der vergangenen Wochen. Nächste Woche soll im letzten Heimspiel des Jahres gegen ALBA Berlin ein Sieg her. BBC: Wibbelt (24), M.Fedde (12), Wietel (12), Matthias (6), Heseker (2), Heichel (2), Weber (1), Di. Fedde, Langner.

VON JOHANNES SCHRÄDER

 

 

22.11.2009

BBC verliert erneut

Warendorf (gl). Es will in dieser Zweitligasaison einfach noch nicht so recht laufen bei den Rollstuhlbasketballern des BBC Warendorf. Das 59:67 in eigener Halle gegen die Hot Rolling Bears aus Essen bedeutete bereits die dritte Niederlage im vierten Spiel. Mit einem Punktekonto von 2:6 sind die Warendorfer Rollis aktuell meilenweit von den selbst gesteckten Zielen entfernt. Wir haben gegen eine Essener Mannschaft auf Augenhöhe gespielt, aber nicht unsere Bestform erreicht. Es wurden zu viele leichte Körbe nicht gemacht, sondern daneben gesetzt. Die bessere Tagesform hat den Ausschlag für Essen gegeben“, fasste BBC-Teammanager Dietmar Fedde seine Eindrücke zusammen.

 

 

Westfälische Nachrichten 19.11.2009

Nur ein Sieg hilft weiter

Packende Duelle dürfe es auch am Samstag eben, wenn der BBC Warendorf die Hot Rolling Bears aus Essen empfängt. Unser Bild zeigt Warendorfs Jan-Mark Matthias im Kampf um den Ball: Jörg Heichel (dahinter) und Jens Wibbelt (rechts) schauen gebannt zu.Foto: (Schwackenberg)

Warendorf - Dieses Spiel weist den Rollstuhlbasketballern des BBC Warendorf die Richtung. Sie dürfen gegen die Hot Rolling Bears aus Essen auf keinen Fall verlieren - ansonsten ist der Meisterschaftszug der 2. Bundesliga Nord schon frühzeitig ohne sie abgefahren. Die Partie wird am Samstag um 15 Uhr in der Halle A der Bundes-Sportschule angepfiffen. Nicht mit von der Partie ist Holger Müller. Der BBC trennte jetzt sich nach gut einem Jahr von dem Coach. „Dabei ging es nicht um unseren schwachen Saisonstart, sondern um persönliche Dinge, Mehr möchte ich dazu nicht sagen“, erklärte Warendorfs Macher Dietmar Fedde. Er wird das Team jetzt mit Spieler Andreas Wietel als Gespann trainieren. Klar, dass sich die beiden gegen Essen einen guten Einstand wünschen. Die Gäste haben dank zweier Siege einen optimalen Saisonstart hingelegt, während der BBC-Motor stotterte. Nach zwei Niederlagen gab es zuletzt einen Erfolg über die Dragon Wheelers aus Quakenbrück. „Das war zwar schön. Doch die beiden Teams kann man nicht vergleichen. Gegen Essen werden wir deutlich mehr zeigen müssen“, weiß Fedde. Die rollenden heißen Bären aus dem Kohlenpott gehören zu den Titelanwärtern und haben mit Markus Pungercar, Michael Neid und Mimoun Quali drei herausragende Schützen in ihren Reihen. „Ich rechne mit einem haarigen und spannenden Spiel, das knapp ausgehen wird. Wir müssen über die gesamte Spielzeit hellwach sein und eine hundertprozentige Leistung abliefern. Wenn uns dann noch der Anhang unterstützt, werden wie die Essener schlagen“, ist sich Fedde sicher. Seine Truppe tritt in Bestbesetzung an.

VON WOLFGANG SCHULZ, WARENDORF

 

 

Westfälische Nachrichten 04.11.2009

BBC unter Druck

Jörg Heichel (rechts) und Marcel Fedde - hier im Pokalmatch gegen den Hamburger SV - müssen ihr Heimspiel gegen Quakenbrück unbedingt gewinnen. Foto: (Schwackenberg)

Warendorf - „Am Samstag fangen wir endlich an, richtig Basketball zu spielen“, verspricht Dietmar Fedde, Spieler, Manager und Pressesprecher des BBC Warendorf. Bislang ist der Saisonauftakt der heimischen Rollstuhlbasketballer nicht nach Wunsch gelaufen, gegen die Dragon Wheelers Quakenbrück zählt nur ein Sieg.

Drei Pflichtspiele absolvierte der BBC in dieser Saison - alle gingen verloren. Am Sonntag gab es die erwartete Pokalschlappe gegen den Erstligisten Hamburger SV, bei der sich Fedde und Trainer Holger Müller mehr Gegenwehr erhofft hatten. Unerwartet kam dagegen der 0:4-Punkte-Start in der 2. Bundesliga Nord mit Niederlagen gegen Oldenburg/Sünteltal und Jena. „Jetzt rollen wir das Feld von hinten auf“, lautet Feddes Devise, Schließlich wollen die Warendorfer - wie in den Vorjahren - um die Meisterschaft mitspielen. Daher zählt am Samstag in eigener Halle nur ein doppelter Punktgewinn gegen den Aufsteiger aus Norddeutschland. Der Anpfiff ertönt um 15 Uhr in der Halle A der Bundeswehr-Sportschule.

Die Gäste sind mit einem Sieg und zwei Niederlagen in die Saison gestartet. In ihren Reihen spielt ein in Warendorfer bekanntes Gesicht mit: Michael Glanemann war in den neunziger Jahren als Spielertrainer des BBC aktiv. „Er gehört in Quakenbrück zu den Leistungsträgern, die wir ausschalten müssen“, sagte Fedde und ergänzte: „Es kommt aber weniger auf den Gegner als auf uns selbst an. Die Mannschaft muss endlich mit dem nötigen Einsatz und der Aggressivität zu Werke gehen, die bislang fehlten. Wichtig ist auch die Unterstützung durch die Zuschauer.“ Bis auf Dennis Fedde dürften die Gastgeber in Bestbesetzung an den Start gehen.

 

 

 

01.11.2009

Warendorf fliegt gegen HSV aus dem Pokal

Warendorf (C.H.). Die Überraschung blieb aus. Mit 57:77 (22:36) zogen die Zweitliga-Rollstuhlbasketballer des BBC Warendorf gestern gegen den Erstligisten Hamburger SV in der ersten Runde des DRS-Pokals den Kürzeren. Am Ende blieb für die Hausherren die Erkenntnis, dass ein Top-Spieler alleine eine Begegnung entscheiden kann. Da der auf Seiten des HSV aktiv war, mussten sich die Warendorfer über weite Strecken der Begegnung mit der Rolle des chancenlosen Außenseiters zufrieden geben. Dabei hatte es 13 Minuten lang gar nicht so schlecht für die heimische Korbjäger ausgesehen. Zwar lagen die Gäste ständig in Front, absetzten konnten sie sich im ersten Viertel aber auch nicht. So durfte man trotz eines 11:15-Rückstands noch hoffen. Im zweiten Abschnitt erwischten dann die die Gastgeber den besseren Start und verkürzten nach 13 Minuten auf 16:17. Der BBC war dran. Dann zog der Hamburger Trainer Holger Glinicki seinen Joker. Der hieß Ahmet Coskun, war bis August 2008 deutscher Nationalspieler und wurde dann beim Doping erwischt. Er benutzte das Haarwuchsmittel Finasterid, dass zwar selbst keine Leistungssteigerung bewirkt, jedoch andere Substanzen verschleiern kann. Einen Tag vor dem Pokal war die einjährige Sperre abgelaufen.

 

 

Westfälische Nachrichten 01.11.2009

BBC enttäuscht gegen Hamburger SV

Achtung, Sturzgefahr: Warendorfs Tobias Weber kommt beim Kampf um den Ball in gefährliche Schieflage. Der BBC verlor am Sonntag das Pokalspiel gegen den Hamburger SV klar mit 57:75 Punkten.Foto: (Heinz Schwackenberg)

Warendorf - Die Pokal­überraschung blieb aus: Die Rollstuhlbasketballer des BBC Warendorf kassierten am Sonntag in eigener Halle eine klare 57:75 (20:36)-Niederlage gegen den Erstligisten Hamburger SV. Das Team aus der Hansestadt holte sich am Ende auch den Turniersieg im Duell der Erstligisten: Die Hamburger gewannen das spannende Finale mit 74:66 gegen die Kölner 99ers, die sich im ersten Spiel des Tages deutlich mit 96:38 gegen den Zweitligisten RSG Langenhagen durchgesetzt hatten.

Im Vorfeld hatten sich die Warendorfer einiges ausgerechnet. Doch sie schnupperten nicht einmal an einer Überraschung. „Das war eine enttäuschende Leistung von uns. Bis auf die letzten fünf Minuten - und da war schon alles zu spät - fehlte die Aggressivität, die man benötigt, wenn man einen Favoriten bezwingen will. So werden wir auch im nächsten Punktspiel gegen Quakenbrück große Probleme bekommen“, wunderte sich BBC-Manager Dietmar Fedde über die mangelhafte Einstellung seiner Truppe. Die in der 1. Liga noch sieglosen Hamburger mussten sich gar nicht einmal sonderlich anstrengen, um den eingeplanten Sieg einzufahren. Schon zur Halbzeit führten sie mit 36:20, in der zweiten Hälfte konnten sie für das anschließende Finale schonen. „Im dritten Viertel sind wir zwar einmal bis auf zehn Punkte herangekommen, weil der Hamburger SV etwas nachließ. Doch dann zog er die Zügel wieder mühelos an und siegte locker mit 75:57“, erzählte der enttäuschte Fedde. Dabei konnte der heimische Zweitligist - bis auf Dennis Fedde - in Bestbesetzung antreten. BBC: Marcel Fedde (13), Matthias (11), Wibbelt, Heseker (je 10), Weber (5), Heichel, Wietel (je 4), Langner.

VON WOLFGANG SCHULZ, WARENDORF

 

 

01.11.2009

Warendorf fliegt gegen HSV aus dem Pokal

Warendorf (C.H.). Die Überraschung blieb aus. Mit 57:77 (22:36) zogen die Zweitliga-Rollstuhlbasketballer des BBC Warendorf gestern gegen den Erstligisten Hamburger SV in der ersten Runde des DRS-Pokals den Kürzeren. Am Ende blieb für die Hausherren die Erkenntnis, dass ein Top-Spieler alleine eine Begegnung entscheiden kann. Da der auf Seiten des HSV aktiv war, mussten sich die Warendorfer über weite Strecken der Begegnung mit der Rolle des chancenlosen Außenseiters zufrieden geben. Dabei hatte es 13 Minuten lang gar nicht so schlecht für die heimische Korbjäger ausgesehen. Zwar lagen die Gäste ständig in Front, absetzten konnten sie sich im ersten Viertel aber auch nicht. So durfte man trotz eines 11:15-Rückstands noch hoffen. Im zweiten Abschnitt erwischten dann die die Gastgeber den besseren Start und verkürzten nach 13 Minuten auf 16:17. Der BBC war dran. Dann zog der Hamburger Trainer Holger Glinicki seinen Joker. Der hieß Ahmet Coskun, war bis August 2008 deutscher Nationalspieler und wurde dann beim Doping erwischt. Er benutzte das Haarwuchsmittel Finasterid, dass zwar selbst keine Leistungssteigerung bewirkt, jedoch andere Substanzen verschleiern kann. Einen Tag vor dem Pokal war die einjährige Sperre abgelaufen.

 

30.10.2009

Warendorf im Pokal gegen Erstligisten Köln

Warendorf (C.H.). „Wir gehen mit der nötigen Lockerheit in das Spiel, denn wir haben nicht zu verlieren“, sagt Teammanager Dietmar Fedde. Am Sonntag,1. November, gastiert ab 13.30 Uhr mit dem Köln 99ers ein Erstligist in der ersten Pokalrunde bei den Rollstuhlbasketballern des BBC Warendorf in der Halle A der Sportschule der Bundeswehr. Es gibt allerdings gleich drei Pokalpartien in der Emsstadt zu sehen. Zuvor um 11 Uhr trifft mit dem RSC Langenhagen ebenfalls ein Zweitligist mit dem Hamburger SV auf eine Mannschaft aus dem Rolli-Oberhaus. Die Sieger aus beiden Begegnungen treten um 16 Uhr im Finale an, der Gewinner zieht in Runde zwei ein.

 

 

Westfälische Nachrichten 30.10.2009

Kann der BBC die Großen ärgern?

Jens Wibbelt hat den gegnerischen Korb im Visier. Der Leistungsträger des BBC Warendorf geht am Sonntag in der Bundeswehr-Sportschule gegen den Hamburger SV auf Korbjagd. Die 2. Pokalrunde steht an.Foto: (Schwackenberg)

Warendorf - Hoch her geht es am Sonntag in der Halle A der Bundeswehr-Sportschule: Dort tragen die Rollstuhlbasketballer ihre 2. Pokalrunde aus, an der vier Mannschaften teilnehmen. Der gastgebende Zweitligist BBC Warendorf nimmt dabei die Rolle des Außenseiters ein, sind doch auch zwei Erstligisten am Start.

Alle vier Mannschaften haben eines gemeinsam: Sie warten noch auf den ersten Saisonsieg. Die Kölner 99ers und der Hamburger SV haben ihre beiden ersten Spiele in Liga eins verloren. Warendorf und die RSG Langenhagen haben sich in Liga zwei einen Fehlstart erlaubt. Den Auftakt machen um 11 Uhr Langenhagen und Köln, wobei die Domstädter als klassenhöheres Teams favorisiert sind. Das gilt auch für den Hamburger SV, wenn er um 13.30 Uhr auf die Warendorfer trifft. „Wir sind krasser Außenseiter und haben keinen Druck. Dennoch wollen wir nach dem missglückten Saisonstart alles dafür tun, um dem hohen Favoriten ein Bein zu stellen“, erklärte BBC-Macher Dietmar Fedde.

Die beiden Teams kennen sich aus der Vorsaison, als der HSV zweimal siegte und den Aufstieg packte. „Die Hamburger haben sich nicht verstärkt und werden bis zum Saisonende gegen den Abstieg spielen. Wenn wir eine starke Leistung abliefern, haben wir durchaus eine Chance. Schließlich ging in der vergangenen Saison ein Spiel auch nur ganz knapp verloren“, erinnert sich Fedde. Die Gastgeber haben ihren kompletten Kader zur Verfügung, zudem ist auch Trainer Holger Müller wieder auf der Bank. Um 16 Uhr findet schließlich das Finale statt, der Sieger qualifiziert sich für die nächste Runde. Ob das der BBC sein könnte? „Dann müsste wirklich schon alles passen. Aber auch zwei Siege sind nicht ausgeschlossen“, so Fedde.

VON WOLFGANG SCHULZ, WARENDORF

 

 

 Westfälische Nachrichten 25.10.2009

BBC chancenlos

Jens Wibbelt steuerte 23 Punkte bei.Foto: (Schräder)

Warendorf - „Ich lege mich schon heute fest: Dieses Team wird Meister, aufsteigen und auch in der ersten Bundesliga eine gute Rolle spielen.“ Trotz der 55:68 (20:36)-Auswärtsniederlage in Jena war BBC-Sprecher Dietmar Fedde fast begeistert vom Gegner, der erstmals in der zweiten Rollstuhl-Basketballbundesliga antritt.

Die Gastgeber seien in allen Belangen überlegen gewesen. So etwas habe Fedde schon lange nicht mehr erlebt. Obwohl der BBC Warendorf alles versucht habe und auch nicht schlecht agiert hätte, wären sie einfach chancenlos gewesen. Jenas sehr junge Mannschaft setzte Warendorf vor den rund 300 Zuschauern frühzeitig unter Druck, so dass der BBC sich kaum befreien konnte. Beim Seitenwechsel (Stand: 20:36) wäre die Partie praktisch schon entschieden gewesen. Erst in der Schlussphase gelang Jens Wibbelt mit einem und Marcel Fedde mit gleich drei Drei-Punkte-Würfen das Ergebnis verträglicher zu gestalten. BBC: Wibbelt (23), M. Fedde (19), Wietel (7), Heichel, Langner, Weber (je 2), D. Fedde, Matthias.

VON WERNER SZYBALSKI, STEINFURT

 

 

Westfälische Nachrichten 05.10.2009

BBC-Rollis legen bösen Fehlstart hin

Warendorf - Mit einer eiskalten Dusche starteten die Rollstuhlbasketballer des BBC Warendorf in die Zweitliga-Saison. Sie kassierten in Bad Münder bei der Spielgemeinschaft Oldenburg/Sünteltal eine völlig unerwartete und daher umso bitterere 62:69 (26:36)-Schlappe.

BBC-Sprecher Dietmar Fedde war auch am Tag danach noch total entsetzt: „Ich weiß auch nicht, was sich die Jungs dabei gedacht haben. Wahrscheinlich wollten sie diese Partie mit links gewinnen. Da fehlten der kämpferische Einsatz und jegliche Aggressivität. Und als wir dann im letzten Viertel endlich loslegten, war es leider schon zu spät.“

Der gastgebende Außenseiter sprühte dagegen vor Spielfreude und nutzte seine Möglichkeiten fast zu 100 Prozent aus. Vor allem Kluck und Caglar trafen wie aus einem Guss und hatten großen Anteil am überraschenden Erfolg.

Das erste Viertel verlief aus BBC-Sicht noch okay, führte der Gast doch mit 16:14. Aber dann folgte der Einbruch: Der zweite Durchgang ging mit 10:22, der dritte mit 13:16 verloren. Die Warendorfer gaben aber trotz des 39:52-Rückstands vor dem Schlussviertel nicht auf. Sie kämpften sich heran, wozu Marcel Fedde mit drei Dreiern erheblich beitrug. Beim 60:64 schöpften die Gäste Hoffnung, das Blatt noch zu ihren Gunsten zu wenden. „Aber in der Schlussphase funktionierte auf einmal wieder gar nichts mehr“, stöhnte Fedde.

BBC: Marcel Fedde (25), Wietel (15), Wibbelt (10), Matthias (6), Heseker (4), Heichel (2), Weber, Langner, Dennis und Dietmar Fedde,

VON WOLFGANG SCHULZ, WARENDORF

 

 

 

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